Kampagne "Partnerschaft für Prävention"

Eine von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) organisierte Kampagne.

Die Prävention bildet das Kernstück des europäischen Ansatzes für das Risikomanagement. Mit Prävention ist das Management arbeitsbedingter Risiken gemeint, dessen Hauptziel darin besteht, die Anzahl von Arbeitsunfällen und Berufs-krankheiten zu senken bzw. diese ganz zu verhindern. Manager und Arbeitgeber haben letztlich die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, aber die aktive Beteiligung der Arbeitnehmenden ist erfolgsentscheidend. Arbeitgebende und Arbeitnehmende müssen deshalb zusammen arbeiten um Risiken vorzubeugen.

Die Ziele der Kampagne sind, die Verbreitung der Kernbotschaft dass Arbeitnehmende und Manager zusammenarbeiten müssen, die Arbeitgeber anzuleiten, spezifischen arbeitsbezogenen Risiken vorzubeugen, eine praktische Anleitung für die Förderung einer Präventionskultur zu geben und die Grundlage für eine nachhaltige Präventionskultur in Europa zu legen.

1. Veranstaltung

Die Schweizerische Tagung für Arbeitssicherheit (STAS 2012) fand am Donnerstag, 25. Oktober 2012, im Kultur- und Kongresshaus Luzern statt.



Tagungsthema: Prävention - mit Partnerschaft zum Erfolg

Informiert wurde über:

  1. Den Nutzen des Einbezugs aller Beteiligten in die Umsetzung der Arbeitnehmerschutzorganisation und beim Erreichen von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz für den Unternehmenserfolg
  2. Gelebte Sozialpartnerschaft
  3. Präventionslandschaft

Link zu den Referaten.

2. Informationsmittel und Weiterbildungsangebote

Informations- und Hilfsmittel zur sicheren Instandhaltung

Film (DVD)

NAPO "Gemeinsam sicher"
Napo zeigt, dass die Zusammenarbeit wichtig ist und was passiert, wenn man einander nicht informiert. Der Film richtet sich an Arbeitgebende und an Arbeitnehmende und will diese zur Erarbeitung gemeinsamer Lösungen und gegenseitige Information anregen. Der Film ist branchenneutral. Er eignet sich auch für fremd-sprachige Mitarbeitende, weil nicht mit Sprache kommuniziert wird, sondern mit Bildern und Geräuschen.

Projekte und Kampagnen

3. Stand der Technik

  • Die Wegleitung durch die Arbeitssicherheit. Die Wegleitung der EKAS durch die Arbeitssicherheit ist die Erläuterung der Vorschriften über die Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten. Bezugsquelle: EKAS
  • Wegleitung zu den Verordnungen 3 und 4 zum Arbeitsgesetz Anhand praktischer Beispiele erläutert diese Wegleitung die Bestimmungen der Verordnungen 3 (Gesundheitsvorsorge) und 4 (Industrielle Betriebe, Plangenehmigung und Betriebsbewilligung) zum Arbeitsgesetz. Sie richtet sich an Vollzugsbehörden wie auch direkt betroffene Unternehmer, Architekten, Planer und weiteren Fachpersonen. Bezugsquelle: SECO

4. Facts & Figures

Überblick über die Publikationen der Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.
Das ist der Link auf den gesamten Überblick. Wichtige Publikationen sind unten separat hervorgehoben. Bezugsquelle: EU-OSHA

Arbeitnehmerbeteiligung im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit – Praxisleitfaden
Ein Praxisleitfaden für die Arbeitnehmerbeteiligung. Bezugsquelle: EU-OSHA

Checkliste für eine erfolgreiche Arbeitnehmerbeteiligung
Bezugsquelle: EU-OSHA

Checkliste für eine erfolgreiche Beteiligung der Arbeitnehmervertreter
Bezugsquelle: EU-OSHA

Management Leadership in Occupational Safety and Health
Diese Anleitung gibt Führungspersonen praktische Informationen wie Sicherheit und Gesundheit durch gutes Führungsverhalten, Einbezug der Mitarbeitenden und laufende Situationsbeurteilung für alle ermöglicht werden können. Ein kurzer Check gibt einen Einblick auf den Stand der Prävention und der Unternehmung und Ideen für Verbesserungen.(Derzeit nur in Englisch verfügbar) Bezugsquelle: EU-OSHA

Verständnis des Managements von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, psychosozialer Risiken und der Arbeitnehmerbeteiligung
Eine Zusammenfassung von vier Sekundäranalysen die über die ESENER-Studie gemacht wurden. Bezugsquelle: EU-OSHA

Datenbank der Fallstudien
Zugang zur Datenbank von Fallstudien aus verschiedenen Branchen. Bezugsquelle: EU-OSHA

Worker representation and consultation on health and safety: An analysis of the findings of the European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks (ESENER)
Analyse der ESENER-Studie zur Arbeitnehmervertretung in Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (derzeit nur in Englisch verfügbar) Bezugsquelle: EU-OSHA

Management of occupational safety and health: An Analysis of the findings of the European Survey of Enterprises on New and Emerging Risks (ESENER)
Analyse der ESENER-Studie zum Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (derzeit nur in Englisch verfügbar) Bezugsquelle: EU-OSHA

5. Links

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA)
Als zentrale europäische Stelle für Informationen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit gibt die Agentur neue wissenschaftliche Forschungsarbeiten und Statistiken über die Gefahren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Auftrag und sammelt und veröffentlicht die Ergebnisse.

Schweizerische Gesellschaft für Arbeitssicherheit (SGAS)
Die Schweizerische Gesellschaft für Arbeitssicherheit ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, die sich beruflich mit der Förderung der Arbeitssicherheit befassen. Die SGAS ist eine Sektion der Schweizerischen Vereinigung für Arbeitsmedizin, Arbeitshygiene und Arbeitssicherheit (Suissepro).

Schweizerische Gesellschaft für Arbeitshygiene (SGAH)
Die Schweizerische Gesellschaft für Arbeitshygiene SGAH fördert das Fachgebiet der Arbeitshygiene durch Beiträge zur Wissensvermehrung und zur Berufsausübung auf professionellem Niveau, den Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen unter den Mitgliedern und mit anderen Fachleuten und Personen, die sich mit Fragen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz beschäftigen. Die SGAH ist eine Sektion des Dachverbandes (Suissepro) der Gesellschaften für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie Mitglied der Internationalen Arbeitshygiene Vereinigung IOHA.

Schweizerische Gesellschaft für Arbeitsmedizin (SGARM)
Die Schweizerische Gesellschaft für Arbeitsmedizin (SGARM) ist die Fachgesellschaft der Arbeitsmediziner/innen in der Schweiz und bezweckt:

  • die Förderung der Arbeitsmedizin in der Schweiz
  • den Austausch von arbeitsmedizinischen Kenntnissen und Erfahrungen
  • die Wahrung gemeinsamer Interessen
  • die Unterstützung standespolitischer Anliegen im Sinne der FMH

Die SGARM ist eine Sektion des Schweizerischen Dachverbands der Fachgesellschaften für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (Suissepro).
Sie ist die Fachgesellschaft der Fachärzte für Arbeitsmedizin innerhalb der FMH und vertritt die Arbeitsmedizin in der UEMS (Union Européenne des Médecins Spécialistes).

Schweizerische Gesellschaft für Ergonomie (Swissergo)
Ziel der Gesellschaft ist die Förderung der Ergonomie durch Beiträge zur Wissensvermehrung und zur Berufsausübung auf professionellem Niveau. Sie ist eine Sektion der Suissepro (Dachverband der Fachgesellschaften für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz) und der Internationalen Gesellschaft für Ergonomie (IEA).

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