Kleinstbetriebe mit besonderen Gefährdungen

Hilfsmittel für Kleinstbetriebe

Falls Sie für Ihren Betrieb keine geeignete Branchenlösung gefunden haben, bedienen Sie sich eines der nachfolgenden Hilfsmittel:

  • ASA-Handbuch zur Umsetzung der Richtlinie 6508 für Kleinstbetriebe (EKAS) Word Download
  • ASA-Einführungskurs für Kleinstbetriebe (EKAS) PDF Download
  • ASA: Sicherheit mit System (Suva) Link


Abwesenheiten auf Grund von Unfällen und Berufskrankheiten sowie gesundheitlichen Störungen sind gerade für Kleinstbetriebe mit ihrer dünnen Personaldecke äusserst kritisch. Sie wirken sich auch durch Störungen in der Arbeit, Sachbeschädigungen beim Kunden und Verzögerungen der versprochenen Leistungen aus. Jede Aufwendung zum Vermeiden von Unfällen und Berufskrankheiten verringert generell Störungen und wirkt sich deshalb positiv auf den Geschäftsgang der Kleinstunternehmung aus.


Die aufgewendeten Mittel sind eine Investition mit folgenden Vorteilen für den Betriebsinhaber:

Verantwortung wahrnehmen
Gemäss UVG und ArG hat der Arbeitgeber die Verantwortung, dass die Sicherheit und die Gesundheit der von ihm beschäftigten Arbeitnehmer gewährleistet ist. Der Systemansatz der ASA-Bestimmungen (EKAS-Richtlinie 6508) trägt zu einer systematischen und konsequenten Ermitt-lung und Anwendung der erforderlichen Massnahmen bei.

Arbeitnehmende einbeziehen
Prävention erfordert die Mitarbeit und den Einbezug der Mitarbeitenden. Damit wird die Akzeptanz und so die Wirksamkeit der Sicherheitsmassnahmen erhöht. Aus Betroffenen werden Beteiligte gemacht.

Kosten einsparen
Investitionen in die Prävention sind planbar und gezielt möglich. Sie sind kostengünstiger als Nachbesserungen aufgrund gesetzlicher Kontrollen oder nach erfolgten Ereignissen (Unfälle, Schadenereignisse).

Wirtschaftlichkeit erhöhen
Konsequente Prävention verhindert Störungen im Betriebsablauf und reduziert damit Stillstandzeiten und Ausschuss. Die Produktivität wird erhöht. Bei Kleinstbetrieben hat der Ausfall eines (oft des einzigen) Mitarbeiters schwerwiegende Auswirkungen. Die Personaldecke ist dünn und hat die Folge, dass der Arbeitgeber selber einspringen muss. Er ist durch Stress gesundheitsgefährdet, Termine werden verpasst, Aufträge können verloren gehen, etc.

Qualität verbessern
Das konsequente Anwenden des Sicherheitsdenkens gemäss dem Prinzip „Stop-denken-handeln“ wirkt sich auf die Sorgfalt der Arbeitsausführung und damit auch auf die Qualität der Arbeit aus.

Risiken minimieren
Der Arbeitgeber kennt die Risiken in seinem Betrieb und seiner Produkte. Mit dem Beizug der Spezialisten (ASA) lassen sie sich vertieft erkennen und meistern. Sie bieten für den Betrieb eine wichtige bis überlebensnotwendige Grundlage in Haftpflichtfällen im Zusammenhang mit seinen Produkten.

Sich stetig verbessern
Der Systemansatz der Umsetzung der ASA-Bestimmungen basiert auch auf dem Prinzip der stetigen Verbesserung. Der Betrieb hat damit ein Instrument, immer auf der Höhe der Zeit zu sein und auf Veränderungen zu reagieren.

Image pflegen
Konsequent umgesetzte und gelebte Prävention strahlen Zuverlässigkeit, Kontinuität, Vertrauen und Qualität aus. Die von den Kunden und der Öffentlichkeit wahrgenommenen Zeichen sind Ordnung, Sauberkeit, Termintreue, zufriedene Mitarbeitende und Güte der Produkte. Negative Schlagzeilen wegen schwerwiegenden Ereignissen im Zusammenhang mit dem Betrieb und seinen Produkten können vermieden werden.