EKAS Fachkommission 23 (Bildungsfragen)

Für die Vorbereitung besonderer Geschäfte betreffend Bildungsfragen existiert die Fachkommissionen 23. (Beschlüsse der 138. EKAS-Sitzung vom 24.03.2016)

Aufgaben gemäss Auftrag der EKAS

Die FK 23 „Bildungsfragen“ wird beauftragt:

  • die erforderlichen Entscheidungsgrundlagen betreffend Aus- und Weiterbildung von Spezialisten der Arbeitssicherheit zu erarbeiten und Zukunftsszenarien zu entwerfen
  • Fragen im Zusammenhang mit aktuellen Aus- und Weiterbildungsangeboten und im Hinblick auf die Überführung der EKAS-Lehrgänge in die formale Bildungslandschaft zu behandeln
  • Vorschläge von Fachgesellschaften zu Handen der EKAS einzuholen und die EKAS über die Fortschritte der Arbeiten regelmässig zu informieren

Gesetzliche Grundlagen

Der gesetzliche Auftrag der EKAS ist namentlich in Artikel 85 UVG (Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981; SR 832.20; „Zuständigkeit und Koordination“) in Verbindung mit den Artikeln 52 ff. VUV (Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten [Verordnung über die Unfallverhütung] vom 19. Dezember 1983; SR 832.30) umschrieben.

Mit Bezug auf Bildungsfragen sind insbesondere Art. 53 Abs. 1 Bst. c und f. VUV bedeutsam. Die entsprechenden Bestimmungen lauten wie folgt:

Art. 53 VUV Zuständigkeiten der Koordinationskommission
Die Koordinationskommission kann insbesondere …:
c. die Information und Instruktion der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Betrieb sowie die Information der Durchführungsorgane und die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter fördern;
f. die Weiter- und Fortbildung der Spezialisten der Arbeitssicherheit im Rahmen der Vorschriften des Bundesrates mit anderen Institutionen organisieren und koordinieren.

Gestützt auf diese Bestimmungen engagiert sich die EKAS namentlich im Rahmen der EKAS-Lehrgänge für Sicherheitsfachleute und Sicherheitsingenieure und gewährte darüber hinaus Unterstützungsbeiträge an die Aus- bzw. Weiterbildung von Sicherheitsingenieuren an der ETH sowie von Arbeitshygienikern und Arbeitsärzten an der Universität Zürich und Lausanne. Zusätzlich führt die EKAS regelmässig Weiterbildungsveranstaltungen im Rahmen der EKAS-Arbeitstagungen und EKAS-Trägerschaftstagungen sowie der EKAS-STAS (Schweizerische Tagung für Arbeitssicherheit) durch. Ferner behandelt die EKAS Themen der Berufsbildung u.a. auf der EKAS-Homepage und namentlich in Artikeln in EKAS-Mitteilungsblättern.

Gesetzliche Grundlagen von Spezialisten der Arbeitssicherheit und deren Beizug
Vor allem in der VUV (Art. 11 a – g und Art. 53 Bst. c und f VUV) und in der Eignungsverordnung (Verordnung über die Eignung der Spezialistinnen und Spezialisten der Arbeitssicherheit vom 25.11.1996; (Art. 1 – 13; SR 822.116;) finden sich Bestimmungen auf Stufe Verordnung zum Beizug, zur Aus-, Weiter- und Fortbildung der Spezialisten der Arbeitssicherheit sowie der Kompetenzen der EKAS auf diesem Gebiet.

Die wesentlichen Aufgaben der ASA (Arbeitsärzte und andere Spezialisten der Arbeitssicherheit) finden sich ferner im Anhang 2 der ASA-Richtlinie (EKAS Nr. 6508; Link ).


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